Probleme in der Partnerschaft stehen oft in einem engen Zusammenhang mit familiären Konflikten und/oder Auffälligkeiten im Verhalten der Kinder.

Einige Beispiele:

  • Da werden Themen, die die Kinder und ihre Erziehung betreffen, zu einem häufigen Streitpunkt zwischen den Eltern. Die Kinder empfinden sich als Auslöser der elterlichen Zwietracht und geraten dadurch zunehmend in Bedrängnis.
  • Oder zwischen einem Elternteil und dem Kind besteht eine unangemessene Koalition. Sie schließt den anderen Elternteil aus, was langfristig weder für das Kind noch für die Eltern förderlich ist.
  • Es kommt zu Rollen- und Machtverschiebungen innerhalb der Familie, die letztlich für alle Beteiligten destruktiv wirken können.

Hier kann eine familientherapeutische Arbeit sehr hilfreich sein. Weil die Familienbeziehungen in enger Wechselwirkung miteinander stehen, werden sie dann selbst zum Gegenstand der therapeutischen Arbeit. Je nach Konstellation werden Familienmitglieder in geeigneter Weise in die Arbeit einbezogen und in ihrer Persönlichkeit und Bedürfnislage gesehen und ernst genommen.
Eine neue, tragfähigere Familiendynamik und damit zugleich auch Paardynamik kann entstehen.